Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28

Pfarramt in Dissen
Im Pfarramt ist  i.d.R. immer mittwochs von 9.00 - 11.00 Uhr Swantje Ullrich zu erreichen.
Telefon Pfarramt Dissen 035606/257

Konfirmanden:
Der Unterricht findet immer montags von 17.15 -18.15 Uhr im Gemeinderaum der Kirche statt.

Christenlehre
montags 14.45 - 15.45 Uhr Klasse 1 -3
montags 16.00 - 17.00 Uhr Klasse 4 - 6
Ansprechpartnerin: Kinderdiakonin Margot Stoppa (Kontakt siehe Aktivitäten)
Wenn Frau Stoppa Ihr Kind vom Hort abholen soll, hinterlegen Sie dort bitte ein Vollmacht und setzen sich mit Frau Stoppa in Verbindung.

POSAUNENCHOR infos
Neueinsteiger oder Interessenten bitte bei
Thomas Giese (Tel.: 8628608) melden

BESUCHSDIENST infos
Interessenten die sich am neuen Besuchsdienst unserer Gemeinde beteiligen möchten, treffen sich das nächste Mal am (Termin demnächst) im Gemeinderaum der Kirche in Sielow. Gesucht werden Frauen und Männer die Menschen unserer Gemeinde in den unterschiedlichsten Lebenslagen besuchen möchten.

Kontakt: Pfarrerin Katharina Köhler

Was ist los in der Sielower Kirche?

Gruppe/Kreis Ansprechpartner Ort Zeit Hinweis
Posaunenchor Thomas Giese
0355 8628608
Kirche Fr 18.00 Uhr
Fr 19:30 Uhr
 Anfängergruppe
Kirchenchor Carsten Böhm
0355 872524
Kirche Mi 19.30 Uhr
Seniorenkreis Katharina Köhler Kirche Letzter Mittwoch im Monat 14 Uhr
Konfirmanden Katharina Köhler Kirche, Gemeinderaum Montags 17 Uhr
Christenlehre Margot Stoppa
0355/821148
margotstoppa@gmx.de
Kirche, Gemeinderaum Mo 14:45-15:45 Uhr - Kl. 1-3
Mo 16-17 Uhr - Kl. 4-6
Kindergottesdienst Sarah Kühner
Carolin Harp
Kirche, Gemeinderaum Bei Gottesdienst 10.30
Gemeindekirchenrat
(GKR)
Katharina Köhler (Pfarrerin)
Ralf Ullrich (stellv. Vorsitzender GKR)
Kirche, Gemeinderaum Jeden 1. Montag im Monat 19:00 Uhr

Sitzungen sind i.d.R. nicht öffentlich. Auf Antrag kann die Öffentlichkeit zugelassen werden.
Dem GKR obliegt die ganze  Leitungsverantwortung der Gemeinde. Er besteht aus 12 Mitgliedern. Der GKR trifft sich regelmäßig und ist u.a. zuständig für Bau-angelegenheiten, Finanzen, Kinder- und Jugendarbeit, die Koordination kirchlicher Veranstaltungen sowie Aktivitäten und vieles mehr. Für Anregungen, Kritik und Wünsche der Gemeindemitglieder ist der GKR jederzeit offen.
Arbeitsgruppe
Medien & Kirche
Ralf Ullrich
Arbeitsgruppe
Kinder & Jugend
Claudia Kühner
Andrea Becker
Arbeitsgruppe
Bauangelegenheiten
Wolfgang Krautzig
Uwe Teige
Horst Rosenow
Gemeindekirchenblatt Simone u. Uwe Teige
Kirchencafé Swantje Ullrich Kirche i.d.R.2. Sonntag im Monat
Vertreterin der Gemeinde bei der Diakonie Anett Bölke
0355/4866843
anett.boelke@gmx.de
Hinweise zur Homepage Ralf Ullrich
east.ullrich@t-online.de
Tim Ullrich
0355/871337
Spendenkonto Empfänger: Ev. KKV NL
Kto. 778800
BLZ 21060237
Verwendungszweck
2045 Gemeinde Sielow
Pfarramt Hauptstr. 27
03096 Dissen-Striesow
035606/257
i.d.R. mittwochs 9.00 -11.00 Uhr

Gemeindekirchenrat

Vorsitzende Pfarrerin Katharina Köhler Tel.: 035606/257
stellvertretender Vorsitzender Ralf Ullrich Tel.: 0355/871337

Andrea Becker
Carsten Böhm
Reinhard Gäbel
Thomas Giese
Lutz Gräbig
Wolfgang Krautzig
Claudia Kühner
Horst Rosenow
UweTeige
Michael Tomczak
Evelyn Weise

Die Pfarrer der Pfarrstelle Dissen / Sielow

1570 - 1580 Georg Blasius
1610 - 1613 Martin Buchwald
1613 - 1640 Friedrich Heusler
1641 - 1656 Christoph Prätorius
1656 - 1680 Ehrenfried Burscher
1680 - 1721 (?) Johann Erdmann Burscher (?)
1722 - 1757 Johann Müller
1758 - 1774 Johann Brose
1775 - 1815 Johann Gottlob Krüger
1816 - 1829 Christian Böttcher
1830 - 1845 Martin Buckwar
1846 - 1851 Christian Konopka
1852 - 1886 Christian Pank
1886 - 1908 Johannes Riese
1913 - 1941 Gotthold Schwela
1943 - 1953 Dr. Schmidt
1953 - 1960 Reinhard Richter
1960 - 1987 Werner Rosenow
1989 - 2001 Dieter Schütt
2001 - 2010 Hans-Christoph Schütt
2011 - Katharina Köhler

Die Sielower Kirche

sielow-kircheDie heutige Kirche, die vierte Kirche an dieser Stelle, wurde im Jahre 1906 errichtet. Der dem Barock entlehnte, kreuzförmige Putzbau ist hell und freundlich. Die äußere Gestalt erinnert an den Vorgängerbau von 1752. Im Inneren der Kirche stammen der Altar mit seinem hölzernen Aufsatz und die Kanzel aus der Zeit um 1600. Der Altaraufsatz ist mit Beschlagwerk und seitlichen verstellenden Säulen ausgestattet. Das Altarbild zeigt ein wertvolles Relief der Maria Magdalena (Maria Aegyptica) aus dem zweiten Drittel des 15. Jahrhunderts. Es wurde vermutlich von einem Schüler Tilman Riemenschneiders geschaffen. In den seitlichen Nischen des Altars sind die Apostel Petrus und Paulus dargestellt, am übrigen Aufsatz ist ein Gemälde des Abendmahls zu sehen. Die Orgel stammt von der Firma Heinze aus Sorau. Der Turm wurde nach seiner Zerstörung im April 1945 erst 1956 wieder hergestellt. 1981 wurde die Kirche renoviert, dabei entstanden Gemeinderäume. Eigentlich stimmt sie ja nicht, diese Überschrift! Denn immerhin steht heute der vierte Kirchenbau an gleicher Stelle mitten im Ort. Eigenartig: Vor 700 Jahren haben unsere Vorfahren schon ihre Kirche gehabt. Sie selbst wohnten in ganz bescheidenen Hütten, strohgedeckt, niedrig die Decken, eng die Stuben. Aber die Kirche bauten sie hoch, dass sie mitten im Dorf stand, wie eine Glucke, die ihre Küken um sich sammelt, und mit Schindeln war sie gedeckt, wie der Chronist zu berichten weiß, und einen Turm hatte sie, nicht nur, dass er die Glocken trage, sondern dass er wie ein ausgestreckter Finger sei, damit es ja keiner übersieht: hier ist etwas anders als aller Menschen Häuser. Tag und Nacht wohnten Sielower in ihren engen Hütten, und sie genügten ihnen. Aber dieses Haus, das fast leer stand, musste für die Stunde am Sonntag groß und weit sein. Und einen unendlichen wertvollen Altar haben sie in das Gotteshaus gestellt, von einem Schüler Tilman Riemenschneiders gefertigt; und wir wundern uns noch heute, woher die armen wendischen Bauern das Geld dafür hatten. Aber über die Opferbereitschaft der Sielower für ihre Kirche später mehr. Warum unsere Vorfahren so ein „unnatürliches Haus“ bauten? Weil sie ihre Erfahrungen mit Gott zum Ausdruck bringen mussten. Es war ja Gottes Haus. Muss er nicht etwas ahnen lassen von den Ungewöhnlichen, Übernatürlichen, Übermächtigen, das ein Menschenherz anrührt, wenn es Gott begegnet? Muss der Dank und die Liebe, die ein Christ vor dem Kreuz Jesus empfindet.Eigentlich stimmt sie ja nicht, diese Überschrift! Denn immerhin steht heute der vierte Kirchenbau an gleicher Stelle mitten im Ort. Eigenartig: Vor 700 Jahren haben unsere Vorfahren schon ihre Kirche gehabt. Sie selbst wohnten in ganz bescheidenen Hütten, strohgedeckt, niedrig die Decken, eng die Stuben. Aber die Kirche bauten sie hoch, dass sie mitten im Dorf stand, wie eine Glucke, die ihre Küken um sich sammelt, und mit Schindeln war sie gedeckt, wie der Chronist zu berichten weiß, und einen Turm hatte sie, nicht nur, dass er die Glocken trage, sondern dass er wie ein ausgestreckter Finger sei, damit es ja keiner übersieht: hier ist etwas anders als aller Menschen Häuser. Tag und Nacht wohnten Sielower in ihren engen Hütten, und sie genügten ihnen. Aber dieses Haus, das fast leer stand, musste für die Stunde am Sonntag groß und weit sein. Und einen unendlichen wertvollen Altar haben sie in das Gotteshaus gestellt, von einem Schüler Tilman Riemenschneiders gefertigt; und wir wundern uns noch heute, woher die armen wendischen Bauern das Geld dafür hatten. Aber über die Opferbereitschaft der Sielower für ihre Kirche später mehr. Warum unsere Vorfahren so ein „unnatürliches Haus“ bauten? Weil sie ihre Erfahrungen mit Gott zum Ausdruck bringen mussten. Es war ja Gottes Haus. Muss er nicht etwas ahnen lassen von den Ungewöhnlichen, Übernatürlichen, Übermächtigen, das ein Menschenherz anrührt, wenn es Gott begegnet? Muss der Dank und die Liebe, die ein Christ vor dem Kreuz Jesus empfindet.Eigentlich stimmt sie ja nicht, diese Überschrift! Denn immerhin steht heute der vierte Kirchenbau an gleicher Stelle mitten im Ort. Eigenartig: Vor 700 Jahren haben unsere Vorfahren schon ihre Kirche gehabt. Sie selbst wohnten in ganz bescheidenen Hütten, strohgedeckt, niedrig die Decken, eng die Stuben. Aber die Kirche bauten sie hoch, dass sie mitten im Dorf stand, wie eine Glucke, die ihre Küken um sich sammelt, und mit Schindeln war sie gedeckt, wie der Chronist zu berichten weiß, und einen Turm hatte sie, nicht nur, dass er die Glocken trage, sondern dass er wie ein ausgestreckter Finger sei, damit es ja keiner übersieht: hier ist etwas anders als aller Menschen Häuser. Tag und Nacht wohnten Sielower in ihren engen Hütten, und sie genügten ihnen. Aber dieses Haus, das fast leer stand, musste für die Stunde am Sonntag groß und weit sein. Und einen unendlichen wertvollen Altar haben sie in das Gotteshaus gestellt, von einem Schüler Tilman Riemenschneiders gefertigt; und wir wundern uns noch heute, woher die armen wendischen Bauern das Geld dafür hatten. Aber über die Opferbereitschaft der Sielower für ihre Kirche später mehr. Warum unsere Vorfahren so ein „unnatürliches Haus" bauten? Weil sie ihre Erfahrungen mit Gott zum Ausdruck bringen mussten. Es war ja Gottes Haus. Muss er nicht etwas ahnen lassen von den Ungewöhnlichen, Übernatürlichen, Übermächtigen, das ein Menschenherz anrührt, wenn es Gott begegnet? Muss der Dank und die Liebe, die ein Christ vor dem Kreuz Jesus empfindet. Dieter Schütt, Pastor i.R. im Kirchensprengel Dissen/Striesow-Sielow Auszug aus der "Festschrift zum Jubiläum 700 Jahre Sielow 1300 - 2000" Herausgeber: Bürgerverein Sielow e.V.
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